Archiv der Kategorie: Storytelling

„Mit Papier und Bleistift über die Wiesen“ | #Schreibwettbewerb

Aufruf zum 2. Schreibwettbewerb des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein

Nach der beeindruckenden Teilnahme schleswig-holsteinischer Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen am 1. Schreibwettbewerb 2017, mit überwältigenden 157 Beiträgen, ruft der Landesjagdverband nunmehr zu seinem 2. Wettbewerb auf.

Finanziert wird diese spannende Aktion dankenswerterweise von der Bingo! Umweltlotterie.

Um das Umweltbewusstsein und die Aktivität der jungen Generation zur Mitwirkung an der Gestaltung der Umwelt zu fördern, ist es notwendig, das Interesse der Kinder und Jugendlichen zu wecken und ihren Blick für diese Lebensbereiche zu schärfen.

Nicht zuletzt spielen die Umwelt und insbesondere auch der Wald eine große Rolle in der deutschen Literatur. Daher hat der Landesjagdverband in einem Pilotprojekt einen Literaturwettbewerb ausgeschrieben unter dem Motto „Mit Papier und Bleistift durch den Wald“. Mit diesem Wettbewerb wandte sich der Verband gezielt an Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassenstufen Schleswig-Holsteins.

Auch in unserem 2. Schreibwettbewerb, dieses Jahr mit dem Thema „Mit Papier und Bleistift über die Wiesen“, können wieder sowohl die Arbeiten von ganzen Klassenverbänden, als auch Einzelbeträge, die das Ergebnis von Wettbewerben innerhalb einer Klasse waren, eingereicht werden. Wir freuen uns wieder über fantasievolle Märchen, Kriminalgeschichten, Gedichte und Balladen, Elfchen oder spannende Kurzgeschichten. Einsendeschluss ist der 31.12.2019.

Ebenso wird abermals eine Jury alle eingereichten Beiträge aufmerksam lesen, viel diskutieren und die Preisträger küren.

Und natürlich darf auch die Prämierung der besten Werke nicht fehlen. Zu gewinnen gibt es für die besten drei Schulklassen eine Übernachtung im Erlebniswald Trappenkamp.

Wir freuen uns über eine lebhafte Teilnahme und sind schon sehr gespannt, welche Beiträge dieses Jahr präsentiert werden.

Ihre Ansprechpartnerin:

Sonja Graumann
Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.
Böhnhusener Weg 6
24220 Flintbek

Tel.: 04347-9087-13
www.LJV-SH.de
schreibwettbewerb@ljv-sh.de


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Die besten Vorleser Deutschlands gesucht: Der Vorlesewettbewerb 2019/2020 beginnt | #Vorlesewettbewerb

Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels beginnt in den Schulen / Bundesweiter Meldeschluss für Schulsieger am 15. Dezember 2019 / experimenta gGmbH neuer bundesweiter Förderer / Vier Sparda-Banken sind regionale Förderer

„Durch ein Buch wird das Leben erst farbenreich“, rappte Eko Fresh zum 60-jährigen Jubiläum des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels im vergangenen Jahr: Auch dieses Jahr lesen wieder Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen beim Vorlesewettbewerb um die Wette und tauchen in die Welt der Bücher und Geschichten ein. Rund 600.000 Kinder aus 7.000 Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet nahmen in den letzten Jahren jeweils teil. Damit ist der Vorlesewettbewerb einer der ältesten und größten Schülerwettbewerbe und eine der bedeutendsten Leseförderungsinitiativen in Deutschland.

„Der Vorlesewettbewerb ist seit über 60 Jahren ein Gewinn, und das nicht allein für die Bundesiegerinnen und -sieger, sondern für alle Teilnehmenden und die Leseförderung in Deutschland obendrein. Hundertausende von Mädchen und Jungen tragen jedes Jahr den Zauber von Büchern in ihre Schulen, beweisen Mut, ihre Begeisterung für Geschichten weiterzugeben, springen über ihren Schatten, weil es ihnen darum geht, von ihren Helden zu erzählen. Der Vorlesewettbewerb vermittelt Freude am Lesen und schafft Zugang zu einer Kompetenz, die maßgeblich ist für die Entwicklung des Einzelnen und einen erfolgreichen Bildungsweg. Ich freue mich, dass wir auch dieses Jahr wieder mit starken Partnern diese Zugänge ermöglichen können“, sagt Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Seit diesem Wettbewerbsjahr ist die experimenta gGmbH in Heilbronn bundesweiter Förderer des Preises. Die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, die Sparda Bank Hamburg, der Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank Hessen und der Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e. V. fördern die Entscheide auf der regionalen Ebene.

Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert den Wettbewerb. Medienpartner sind der rbb und das Kindermagazin „Dein SPIEGEL“.

Wettbewerbsunterlagen jetzt abrufbar

Unter www.vorlesewettbewerb.de können Veranstalterinnen und Veranstalter, Lehrkräfte und Teilnehmende Informationen und Formulare für das neue Wettbewerbsjahr abrufen. Rund 15.000 Schulen in Deutschland erhalten die aktuellen Unterlagen zudem per Post.

Alle Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen von teilnehmenden Schulen können beim Vorlesewettbewerb mitmachen; die Klassen- und Schulentscheide finden von Oktober bis Dezember 2019 statt. Bundesweiter Meldeschluss für Schulsieger ist der 15. Dezember 2019. Danach stehen die Entscheide auf Stadt- bzw. Kreis-, Bezirks- und Landesebene an. Höhepunkt ist das Finale mit den 16 Landessiegern am 24. Juni 2020 in Berlin.

Social Media
Facebook: www.facebook.com/vorlesewettbewerb.de
Instagram: www.instagram.com/vorlesewettbewerb

Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels

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Buchblog-Award 2019: Die Finalisten stehen fest | #bubla19 @BuchblogAward

30 Blogs im Finale / Insgesamt 652 Einreichungen / Auszeichnung der Sieger-Blogs am 18. Oktober 2019 auf der Frankfurter Buchmesse

Buchblogs, Videoblogs, Instagram-Accounts und Podcasts – 30 Online-Buchkanäle stehen im Rennen um den Buchblog-Award 2019. Alle Finalisten sind abrufbar unter www.buchblog-award.de/news/finalisten2019. Insgesamt wurden 652 Blogs und Accounts in vier verschiedenen Kategorien von Buchblogfans und Bloggenden nominiert. Zum ersten Mal zeichnet der Buchblog-Award auch Verlagsblogs und Buchhandlungsblogs aus.

Nominierungen waren in den Kategorien „Bester Buchblog“, „Bester Newcomer“ sowie „Bester Verlagsblog“ und „Bester Buchhandlungsblog“ möglich. Bloggerinnen und Leserinnen konnten Instagram-Accounts, Video-Blogs, Podcasts und Facebook-Seiten nominieren. Über die Finalteilnahme entschied die Anzahl der Nominierungen im öffentlichen Online-Voting. In den Kategorien „Bester Buchblog“ und „Bester Newcomer“ ziehen die zehn Blogs mit den meisten Stimmen ins Finale ein. Aus den Finalisten kürt eine Jury die Gewinnerblogs der beiden Kategorien.

Der Jury des Buchblog-Awards 2019 gehören an: Antonia Baum (freie Autorin, ZEIT), Jo Lendle (Verleger, Carl Hanser Verlag), Tina Lurz (Mitründerin, Agentur ehrlich&anders), Carolin Wolf (Inhaberin Buchhandlung Carolin Wolf) und Torsten Woywod (Online-PR und Social-Media-Manager, DuMont Verlag).

Über die besten Verlags- und Buchhandlungsblogs entscheidet allein das abgeschlossene Online-Voting. Welcher Verlags- und welcher Buchhandlungsblog aus dem Kreis der jeweils fünf Finalisten die Nase vorne hat, wird gemeinsam mit den durch die Jury ermittelten Gewinnerblogs auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.

Die Kategorie „Bester Buchblog“ erhielt insgesamt 448 Nominierungen. 161 Blogs wurden in der Kategorie „Bester Newcomer“ nominiert. Über 3.000 Personen stimmten insgesamt über ihre Lieblingsblogs ab.

Der Award

NetGalley Deutschland und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels suchen mit dem Buchblog-Award die besten deutschsprachigen Buchblogs. Die einzige genreübergreifende Auszeichnung für Buchblogs im deutschsprachigen Raum zeichnet Blogs aus, die aktiven Einfluss auf das öffentliche Gespräch über Bücher nehmen und ihre Zielgruppen charakteristisch ansprechen. Der Buchblog-Award wird 2019 zum dritten Mal verliehen.

Die Auszeichnung der besten Buchblogs findet während der Frankfurter Buchmesse am Freitag, 12. Oktober 2018, 12 Uhr, im Frankfurt Pavilion auf der Agora statt.

Sponsoren des Buchblog-Awards 2019 sind JETZT EIN BUCH!, die Initiative der deutschen Buchbranche, und die Frankfurter Buchmesse.

Die Initiatoren

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die Interessenvertretung der deutschen Buchbranche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Er wurde 1825 gegründet und vertritt rund 4.500 Buchhandlungen, Verlage, Zwischenbuchhändler und andere Medienunternehmen. Er veranstaltet die Frankfurter Buchmesse, vergibt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Deutschen Buchpreis, engagiert sich in der Leseförderung und für die Freiheit des Wortes.

NetGalley ist eine Online-Plattform für digitale Leseexemplare und den Austausch zwischen Buchverlagen und professionelle Leserinnen. Verlage haben die Möglichkeit, neue oder noch unveröffentlichte Titel bekannt zu machen. Rezensentinnen, Bloggerinnen, Journalistinnen, Buchhändlerinnen, Bibliothekarinnen sowie Lehrende erhalten kostenfreien Zugang zu digitalen Lese- und Rezensionsexemplaren. Die Plattform ist seit März 2016 auf Deutsch verfügbar und wird von knapp 14.000 professionellen Leser*innen sowie zahlreichen großen und kleinen Verlagen genutzt.

Ansprechpartnerin für Fragen zum Wettbewerb: Karina Elm, info@buchblog-award.de,
+49 (0) 30 23456 340

Hashtag zum Award: #bubla19
Website: www.buchblog-award.de
Facebook: www.facebook.com/BuchblogAward
Twitter: @BuchblogAward


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Alles übers Schreiben: das neue Areal Frankfurt Authors | #fbm19

Mit Sascha Lobo, Bookstagram, KI-Schreibwettbewerb und Genre-Tagen

Mit dem neuen Areal Frankfurt Authors in Halle 3.0 hat die Frankfurter Buchmesse (16.-20. Oktober 2019) einen Ort rund ums Schreiben geschaffen. Frankfurt Authors ist die Weiterentwicklung der bisherigen Self-Publishing Area – mit einer neuen Bühne, Signing Area, Lounge sowie Fachprogramm und Networking-Veranstaltungen. 

Neu sind neben den Präsentationsmöglichkeiten für Autorinnen und Autoren auch die nach Genres ausgerichteten Thementage: Das Programm am Messefreitag steht ganz im Zeichen von Krimi und Thriller, am Messesamstag steht Romance im Mittelpunkt und am Messesonntag dreht sich alles um Fantasy. So spielen neben der Schreibtechnik auch die Inhalte schriftstellerischen Schaffens eine zentrale Rolle bei Frankfurt Authors. Damit greift der neue Themenbereich die Entwicklung, dass die Grenzen zwischen Selfpublishern, Verlagsautoren und hybride publizierenden Autoren immer fließender werden, auf. So gaben 2019 zum Beispiel über 76% von befragten Selfpublishern an, dass sie bereits in einem Verlag publiziert haben oder dies vorhaben (Quelle: selfpublisherbibel.de).

„Das Digitale ist kein Selbstzweck. Der Fokus soll sich von der Technik auf die Menschen mit ihrer gesamten Kreativleistung verlagern. Frankfurt Authors richtet sich an alle Autorinnen und Autoren sowie an diejenigen im Publishing, die sie vermitteln oder ihnen Services anbieten. Mit ‘Authors‘ meinen wir in diesem Zusammenhang tatsächlich alle, die schreiben. Wenn Sie schreiben, gehören Sie dazu!”, so Lars Birken-Bertsch, Director Business Development Trade DACH bei der Frankfurter Buchmesse. 


Einige Höhepunkte des Programms im neuen Frankfurt Authors Areal: 

„Urheberrechtsreform – und was steckt wirklich dahinter?” 
(17. Oktober 2019, 14.00-15.00 Uhr) 
Egal wie und wo Autorinnen und Autoren publizieren – die Frage nach dem geistigen Eigentum und Urheberrecht bleibt ein Streitthema. Dazu findet diese Podiumsdiskussion, veranstaltet vom Netzwerk Autorenrechte, statt. 
Teilnehmer: Sascha Lobo (Blogger und Autor), Zoë Beck (Autorin und Verlegerin), Matthias Hornschuh (Filmkomponist), Johannes Stricker (Geschäftsführer HörbucHHamburg), Carola Christiansen (Moderation, Netzwerk Autorenrechte, Präsidentin Mörderische Schwestern). 


“Bestseller von morgen gesucht – QualiFiction-Wettbewerb für Autor*innen” 
(17. Oktober 2019, 15.00-15.30 Uhr) 
Am Messedonnerstag findet die Preisverleihung für einen Schreibwettbewerb mit dem KI-Programm LiSA statt. LiSa ist ein Tool der Firma QualiFiction, das mithilfe Künstlicher Intelligenz das Erfolgspotential von Literatur analysiert. 


Frankfurt Authors Konferenz 
(18. Oktober 2019, 10.00-16.00 Uhr, Raum Dimension, Halle 4.2) 
Hier kommen Autoren ins Gespräch mit anderen Schreibenden und Experten: Die Frankfurt Authors Konferenz richtet sich an fortgeschrittene Autorinnen und Autoren, die sich weiter professionalisieren möchten und die bereits Bücher veröffentlicht haben. Die Konferenz findet auf Englisch statt. 

Teilnehmer: Melanie Raabe (Autorin), Olaf Bryan Wielk (Erfinder des Storytelling-Tools Beemgee), Sarah Baxter (Contracts Advisor & Literary Estates, Society of Authors), Lisa Dowdeswell (Head of Literary Estates, Society of Authors), Sabine Langohr (Literaturagentur Keil & Keil). 

Die Veranstaltung ist kostenpflichtig, Tickets unter: buchmesse.de/highlights/frankfurt-authors/konferenzen


“Darf ich das so schreiben? Diversität in Romanen” 
(18. Oktober 2019, 11.00-12.00 Uhr) 
Wie kann man Stereotype in seinen Texten vermeiden? Oder führt zu viel Rücksicht auch in die Selbstzensur? Darf man über gewisse Dinge nicht mehr schreiben? Eine Diskussionsrunde über authentische Figurenvielfalt und das Vermeiden von Vorurteilen und Selbstzensur. 

Teilnehmerinnen: 
Annika von Redwitz (Consultant Diversity Management), Alexandra Schwarting (Autorin), Victoria Linnea (sensitivityreading.de), Thorsten Simon (BoD, Moderator) 


Frankfurt Authors Newcomer Konferenz 
(19. Oktober 2019, 10.00 – 16.00 Uhr, Raum Entente, Halle 4.C) 
Sie sind Schreibanfänger oder Erstautor? Dann ist dieses Event genau das Richtige für Sie. Die Frankfurt Authors Newcomer Konferenz behandelt Themen für Anfänger und Gelegenheitsschreiber, die sich professionalisieren möchten. Hier gibt es Einblicke zu allen Fragen, die für Erstautoren wichtig sind. 

Teilnehmer: Jurenka Jurk (Romanschule Schreibfluss), Martina Raschke (Authors Relation Manager, tolino), Oliver Kern alias Luis Sellano (Autor), Elena Ernst (Bloggerin). 

Die Veranstaltung ist kostenpflichtig, Tickets unter: buchmesse.de/highlights/frankfurt-authors/konferenzen 


„How to Bookstagram“ – Alles was du wissen musst, um auf Instagram durchzustarten
(19. Oktober 2019, 16.00-17.00 Uhr)
Bookstagram – das ist eine stetig wachsende Community von „Bookaddicts“, die sich auf Instagram der Liebe zu Büchern hingeben. Die erfolgreiche Bookstagrammerin Josephine Wismar (@neomiscrazyworld) gibt zusammen mit Jessica Sieb (@witcherybooks), Nils Küchenmeister (@bunteschwarzweißwelt) und Sarah Natusch (@samenature) Tipps, wie Bookstagrammer die eigenen Kanäle in dieser Community optimieren und mehr Reichweite erzielen können.


“Von Deutschland nach Norwegen – eine fantastische Reise mit Siri Pettersen“ 
(20. Oktober 2019, 13.00-14.00 Uhr) 
Die norwegische Schriftstellerin und Comic-Zeichnerin Siri Pettersen (Rabenringe) wird an dieser Veranstaltung des Phantastik-Autoren-Netzwerks teilnehmen. Mit Bernhard Stäber alias Robin Gates (Runland Saga) diskutiert sie über die unterschiedlichen Facetten von deutscher und norwegischer Fantasy-Literatur. 


Partner von Frankfurt Authors: 
Das Autorensofa, Books on Demand, Bundesverband junger Autoren und Autorinnen (BVjA) e.V., literaturcafe, LoveletterConvention, Selfpublisher Verband, SYNDIKAT e.V., tolino media, Das Phantastik-Autoren-Netzwerk (PAN) e.V. 

Weitere Informationen zu Frankfurt Authors: www.buchmesse.de/frankfurt-authors

Über die Frankfurter Buchmesse 
 
Die Frankfurter Buchmesse ist mit über 7.500 Ausstellern aus 109 Ländern, rund 285.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 akkreditierten Journalisten und Bloggern die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus den Bereichen Bildung, Filmwirtschaft, Games, Wissenschaft und Fachinformation. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. https://www.buchmesse.de/
 
     
Kontakt für die Medien:
 
Presse & Unternehmenskommunikation Frankfurter Buchmesse 
Katja Böhne, Leitung Marketing & Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-138, press@buchmesse.de 
Kathrin Grün, Leiterin Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-170, gruen@buchmesse.de 
Frank Krings, PR Manager, Tel.: +49 (0) 69 2102-107, krings@buchmesse.de


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„Kindle Storyteller Award 2018“ – Selbstgeschriebenes Buch hochladen und Karriere als Autor und Verleger starten

München (ots) – Noch nie war es so einfach, ein Buch zu veröffentlichen. Wer alle Fäden in der Hand behalten will, kann das sogar selbst machen. Self Publishing nennt sich das – und alle Self Publishing Autoren oder solche, die es noch werden wollen, haben jetzt die Chance, am vierten „Kindle Storyteller Award“ von Amazon teilzunehmen und ganz groß rauzukommen. Helke Michael verrät Ihnen mehr dazu.

Sprecherin: Der „Kindle Storyteller Award“ von Amazon ist ein Schreibwettbewerb für Indie-Autoren. Mitmachen kann jeder, …

Christian Schiller: „…der schon ein Buch mit mindestens 24 Seiten geschrieben hat, dieses aber noch nicht veröffentlicht ist. Und es gibt auch bei den Genres überhaupt keine Einschränkungen. Also die Themen können Thriller, Liebesromane, Fantasy, Science-Fiction, aber auch experimentelle Literatur und sogar Lyrik sein. Jeder Teilnehmer kann sein Buch bis 31. Juli auf www.amazon.de/storyteller hochladen.“

Sprecherin: Sagt Jurymitglied und Thriller-Autor Christian Schiller. Gemeinsam mit seiner Frau hat er unter dem Namen B.C. Schiller als Selbstverleger schon mehr als 20 Bücher veröffentlicht und über 1,3 Millionen Exemplare davon verkauft. Bei den eingereichten Büchern ist ihm besonders wichtig, …

Christian Schiller: „…dass die Grundidee interessant und vielleicht sogar ein bisschen ungewöhlich ist. Es muss spannende Wendungen in dem Buch geben und das Buch sollte sich bis zum Finale hin ständig steigern.“

Sprecherin: Schwimmlegende und Kinderbuchautorin Franziska van Almsick, die ebenfalls in der Jury sitzt, setzt dagegen etwas andere Prioritäten:

Franziska van Almsick: „Ich kann verraten, das ich jemand bin, der schon auf den ersten dreißig, vierzig Seiten entscheidet, ob ich das Buch weiterlese oder nicht. Also es muss mich eigentlich von vornherein irgendwie so ein bisschen fesseln. Es kann gerne emotionsgeladen sein, es sollte einen tollen Spannungsbogen haben. Ansonsten ist mir wichtig, dass die Charaktere rund sind, dass es eine schlüssige Story ist, dass es eine interessante Story ist. Ich bin jetzt schon wahnsinnig aufgeregt und freue mich, was ich alles für unterschiedliche Geschichten zu lesen bekomme.“

Specherin: Also, trauen Sie sich und machen Sie mit beim „Kindle Storyteller Award 2018“, ermutigt Christian Schiller:

Christian Schiller: „Und glaubt an eure Geschichte. Wenn ihr eine tolle Idee habt und mindestens 24 Seiten geschrieben habt, dann ladet das Buch einfach hoch. Und was ganz wichtig ist: Beim Kindle Storyteller Award steht ihr ja als Autoren und Selfpublisher im Mittelpunkt, und das merken sich natürlich auch die Leser. Dem Gewinner winkt ein Preis im Gesamtwert von 30.000 Euro und als besonderer Anreiz ein tolles Verlagsangebot von Amazon Publishing mit der Möglichkeit, dass das Gewinnerbuch ins Englische übersetzt wird. Also: Mut zahlt sich aus!“

Mehr Infos und alle Teilnahmebedingungen zum wichtigsten Schreibwettbewerb für Indie-Autoren finden Sie im Netz unter http://amazon.de/kindlestoryteller. Dort können Sie Ihr Buch auch gleich hochladen – und zwar noch bis zum 31. Juli.

Pressekontakt:

Amazon Deutschland Services GmbH
Public Relations
Marcel-Breuer-Str. 12
80807 München
Telefon: (+49) 89 35803-530
eMail: presseanfragen@amazon.de

Original-Content von: Amazon.de, übermittelt durch news aktuell


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Bestes deutschsprachiges Self Publishing Buch gesucht: Amazon startet den Kindle Storyteller Award 2018

Luxemburg (ots) –

  • Der Schreibwettbewerb für außergewöhnliche Geschichten von Self Publishing Autoren startet am 1. Mai 2018 auf http://www.amazon.de/kindlestoryteller
  • Der Kindle Storyteller Award zeichnet bereits zum vierten Mal herausragende Geschichten in populären Belletristik-Genres aus
  • Franziska van Almsick und das erfolgreiche Self Publishing Autoren-Paar B.C. Schiller sind Teil der diesjährigen Jury sowie das Nachrichtenmagazin FOCUS als Medienpartner
  • Der Sonderpreis Kindle Storyteller X würdigt unter anderem Poesie und außergewöhnliche Erzählformen http://www.amazon.de/KindlestorytellerX

Amazon kündigt heute an, dass Self Publishing Autoren ab dem 1. Mai 2018 am vierten jährlichen Kindle Storyteller-Wettbewerb teilnehmen können. Nach dem erfolgreichen Wettbewerb in 2017 mit über 1.000 Einreichungen und durchschnittlichen Kundenrezensionen von 4,6 Sternen, sucht Amazons Self Publishing Service Kindle Direct Publishing zusammen mit dem Magazin FOCUS erneut nach den besten Büchern von Self Publishing Autoren.

Mit dem Kindle Storyteller Award werden herausragende Arbeiten von Self Publishing Autoren, unabhängig vom Genre, ausgezeichnet. Die Leser spielen eine wichtige Rolle im Wettbewerb, denn die Auswahl der Shortlist basiert auf Bewertungen nach verschiedenen Kriterien, die das Kundeninteresse an den Titeln messen. Eine Jury wählt dann den Gewinner aus der Shortlist aus.

Der Gewinner des Kindle Storyteller erhält mit dem Award eine Auszeichnung im Gesamtwert von 30.000 Euro – 10.000 Euro Preisgeld sowie ein Amazon-Marketingpaket für das Buch im Wert von 20.000 Euro. Alle eingereichten Bücher werden im Kindle Shop besonders hervorgehoben. Audible produziert und vertreibt die drei Bücher der Kindle Storyteller Shortlist als Hörbuch.

Der Gewinner erhält zudem ein Verlagsangebot von Amazon Publishing. Das Buch wird ebenfalls über den Buchhandel im deutschsprachigen Raum erhältlich sein. Erstmals wird das Siegerbuch über AmazonCrossing in englischer Sprache sowohl als eBook als auch in der Printversion international veröffentlicht.

„Großartige Bücher verdienen Aufmerksamkeit. Deshalb möchten wir mit dem Kindle Storyteller Award zum vierten Mal die schriftstellerischen Leistungen von Independent-Autoren würdigen,“ sagt Alessio Santarelli, Director EU Kindle Content bei Amazon. „Wir hoffen, aufstrebende Autoren und diejenigen, die bereits Erfahrungen als Autor sammeln konnten, zu ermutigen, mit dem Schreiben zu beginnen und ihre erste oder nächste Geschichte selbst zu verlegen. Noch nie war es so einfach, ein Buch zu veröffentlichen.“

Dominic Myers, Director Amazon Publishing EU,ergänzt „AmazonCrossing hat sich zum Ziel gesetzt, Übersetzungen herausragender Werke von Autoren aus der ganzen Welt anzubieten, um diese einer weltweiten Leserschaft zugänglich zu machen. Die Übersetzung des Gewinnertitels in die englische Sprache bietet 2018 die einmalige Gelegenheit, nicht nur deutsche, sondern auch Millionen englischsprachiger Leser zu erreichen. Wir freuen uns sehr, einen deutschen Autor dabei zu unterstützen, sich auch international zu etablieren.“

Prominente Jury aus Literatur-und Medienwelt

Eine Jury aus namhaften Persönlichkeiten des Literaturbetriebs und der Medienwelt wird über die Gewinner des Hauptpreises und des Sonderpreises Kindle Storyteller X entscheiden: Die Jury setzt sich zusammen aus:

  • Franziska van Almsick, mehrfache Welt- und Europameisterin sowie 6-fache Olympia-Medaillengewinnerin im Schwimmen, Kinderbuchautorin
    und Lesebotschafterin der Stiftung Lesen
  • Bestseller Autoren-Duo Barbara & Christian Schiller – bekannt als B.C. Schiller
  • Jobst-Ulrich Brand, Ressortleiter Kultur & Leben beim Nachrichtenmagazin FOCUS -Frank Euler, Principal Kindle Direct Publishing bei Amazon

Die Bestseller KDP Autoren Barbara und Christian Schiller sagen: „Da wir selbst Autoren sind, wird es für uns unglaublich spannend, die Einreichungen anderer Selbstverleger zu entdecken. Wir freuen uns sehr auf die Geschichten, die deutschsprachige Autoren in diesem Jahr erzählen.

„Der Kindle Storyteller Award motiviert jedes Jahr mehr und mehr Autoren, ihre Werke zu veröffentlichen und damit zur literarischen Vielfalt beizutragen. Mit der Teilnahme wollen wir unabhängige Autoren dabei unterstützen, Leser zu finden und sich langfristig einen Namen zu machen,“ sagt Jobst-Ulrich Brand, Ressortleiter Kultur & Leben bei FOCUS.

Teilnahme am Kindle Storyteller Award

Wer kann am Wettbewerb teilnehmen? Eingereicht werden können alle deutschsprachigen, bislang unveröffentlichten Bücher mit mindestens 24 Seiten Länge, die zwischen dem 1. Mai und 31. Juli 2018 auf kdp.amazon.com als eBook und Taschenbuch veröffentlicht werden. Alle am Wettbewerb teilnehmenden Bücher können mit der kostenlosen Kindle App über viele Devices wie iPhone, iPad, Android Mobiltelefone oder Tablets, PC und Mac abgerufen werden, oder auf Kindle eReadern und Fire Tablets. Die Taschenbücher werden auf Amazon.de ebenfalls zum Kauf angeboten.

Für den Kindle Storyteller Award werden aus allen im Rahmen des Wettbewerbs veröffentlichten Titel die besten drei Bücher für die Shortlist ausgewählt. Die Finalisten werden von Amazon auf Grundlage ihrer Beliebtheit ausgewählt, zu der unter anderem Bewertungskriterien wie Verkaufszahlen, gelesene Seiten, positive Kundenbewertungen oder Zugriffszahlen gehören. In der zweiten Runde wählt die Jury eines der Bücher aus der Shortlist als Sieger aus. Für den Sonderpreis Kindle Storyteller X werden Kundenbewertungen und Feedback berücksichtigt, wobei die Jury eine Schlüsselrolle bei der Auswahl der Shortlist und des Gewinners spielt. Die Shortlist des Storyteller X wird ebenfalls aus drei Titeln bestehen.

Sonderpreis für außergewöhnliche Texte: Kindle Storyteller X

Der Sonderpreis Kindle Storyteller X, der 2018 zum zweiten Mal vergeben wird, richtet sich an Autoren aus Genres der nicht traditionellen Belletristik und würdigt das vielfältige Angebot von Self Publishing Titeln. Im letzten Jahr waren unter den Finalisten eine Biographie, ein Gedichtband und eine experimentelle Erzählung, die keinem klassischen Genre zugeordnet werden konnte. Der Gewinner des Kindle Storyteller X Award erhält einen Geldpreis in Höhe von 5.000 Euro.

Die Gewinner des Kindle Storyteller Award und des Storyteller X Award werden am 11. Oktober 2018 feierlich auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.

Pressekontakt:

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Telefon: 089 35803 530
Telefax: 089 35803 481
eMail: presseanfragen@amazon.de

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Keosity – Die Biografie App

Wie ich in der gestrigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung  erfahren habe, gibt es jetzt eine App , mit der man wunderbar seine eigene Biografie schreiben kann.

Zum Artikel: http://www.sueddeutsche.de/panorama/autobiografien-voll-das-leben-1.3448807

Nachdem man Fragen beantwortet und Zeitfenster ausgefüllt hat, fängt diese App an, und erstellt die Biografie. Entwickelt haben dies ein Historiker und ein Spieleentwickler.

Zur App:
https://itunes.apple.com/de/app/keosity/id1187193571?mt=8

Video:

Homepage:
http://www.keosity.com/

Liebe Grüße,

Tobias Schindegger 🙂


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Storytelling in der PR: Die zehn größten Hindernisse

Hamburg (ots) – Storytelling ist ein wichtiges Mittel in der PR. Doch oft klappt die Umsetzung nicht. Woran liegt das? Antwort: Den meisten PR-Verantwortlichen fehlt schlicht und einfach die Zeit, um gute Stories zu entwickeln. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor. An zweiter Stelle nennen die Umfrageteilnehmer die mangelnde Unterstützung der Geschäftsführung: So fordern viele Chefs weiterhin eine Produkt getriebene PR. Schwierigkeiten macht den PR-Profis außerdem die multimediale Umsetzung der Geschichten. An der Befragung haben 642 Kommunikationsfachleute aus Unternehmen und PR-Agenturen teilgenommen.

obs/news aktuell GmbH/Sebastian Könnicke
obs/news aktuell GmbH/Sebastian Könnicke

Knapp die Hälfte der Befragten bedauert, zu wenig Zeit zu haben, um gute Stories zu entwickeln und zu produzieren (48 Prozent). Dass ihren Chefs das Verständnis für Geschichten-getriebene PR fehle, beklagen über ein Drittel der Kommunikatoren: 36 Prozent geben an, dass die Geschäftsleitung weiterhin den Schwerpunkt auf Produkt- und Marketing-PR lege. Auf Platz drei der größten Hindernisse im Storytelling landet der Faktor Multimedia. Eine spannende Geschichte nicht nur als Text, sondern in Bild, Audio oder Video zu erzählen ist für jeden dritten Befragten eine große Hürde (30 Prozent).

Oftmals gibt es auch keine erzählenswerten Geschichten im Unternehmen: Das glauben zumindest 17 Prozent der PR-Profis. Ebenso 17 Prozent stellen den Erfolg von Storytelling grundsätzlich in Frage. Erstaunlich: Kaum einer der Umfrageteilnehmer hinterfragt seine eigenen Fähigkeiten, was das Geschichtenerzählen betrifft. So gibt nur jeder Zehnte handwerkliche Probleme als Hürde für gutes Storytelling an (11 Prozent).

Weitere Informationen rund um das Thema Storytelling gibt es im aktuellen Whitepaper von news aktuell. Hier herunterladen: http://www.newsaktuell.de/storytelling

Was sind die zehn größten Hindernisse im Storytelling?

  1. Zu wenig Zeit: 48 Prozent
  2. Chefs wollen weiterhin Produkt- und Marketing-PR: 36 Prozent
  3. Multimediale Umsetzung der Stories: 30 Prozent
  4. Mangel an spannenden Fakten: 20 Prozent
  5. Nicht genug erzählenswerte Geschichten in der Firma: 17 Prozent
  6. Fehlender Glaube an Erfolg von Storytelling: 17 Prozent
  7. Fehlende Relevanz der Stories: 16 Prozent
  8. Handwerkliche Probleme: 11 Prozent
  9. Zu wenig Leser und Zuschauer: 10 Prozent
  10. Fehlende geeignete Dienstleister: 6 Prozent

Quelle: PR-Trendmonitor 2017 von news aktuell und Faktenkontor
Teilnehmer: 642 Fach- und Führungskräfte der PR
Umfragezeitraum: Januar 2017
Methode: Online-Umfrage

Kontakt:

news aktuell GmbH
Jens Petersen
Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon: 040/4113 – 32843
petersen@newsaktuell.de
http://twitter.com/jenspetersen


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Storytelling: Warum wir Menschen Geschichten lieben

(ots) Wo immer Menschen aufeinander treffen, erzählen sie sich Geschichten. Schon als Kinder zog uns nichts so sehr in den Bann wie eine spannende Geschichte. Auch als Erwachsene lernen, begreifen oder erinnern wir uns vor allem mithilfe von Geschichten. Gute Geschichten überzeugen – deshalb haben auch PR, Unternehmenskommunikation und Marketing sie für sich entdeckt. Doch wie funktioniert gutes Storytelling?

Längst nicht jeder Erzählstoff hat das Zeug zu einer guten Story. Gleichzeitig sind erzählenswerte Stoffe überall zu finden – oft direkt vor unserer Nase. Als eine der ältesten Kulturtechniken, bleibt das Geschichtenerzählen auch im Jahr 2017 höchst relevant. Dafür sorgen das Netz und die sozialen Medien. Wer gute Stories erzählt, der hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Digitale Vertriebswege eröffnen dafür ganz neue Möglichkeiten.

Die Geschichte der Geschichten

Von den Höhlenmalereien und der Bibel über Hollywood-Blockbuster bis hin zu YouTube-Clips und 140-Zeichen-Tweets – seit es uns Menschen gibt, erzählen wir Geschichten. Die Technologie für das Wie hat sich im Laufe der Zeit deutlich verändert. Das Was aber war schon immer da, und begleitet uns auch heute: Geschichten erschließen uns die Welt und die Menschen, mit denen wir sie teilen. Sie lösen Emotionen aus und regen zum Nachdenken an. Kurz gesagt: Geschichten unterhalten uns, das ist zweifellos ein Grund für ihren nachhaltigen Erfolg.

Doch Geschichten können mehr. Sie sind ein effektives Mittel zur Weitergabe von Informationen. Ob Fakten oder Erfahrungsberichte, historische Begebenheiten, Werte und Normen oder religiöse Überzeugungen – immer schon sind solche Inhalte vor allem durch Geschichten vermittelt worden. Das Geschichtenerzählen ist das älteste und erfolgreichste Knowledge-Sharing-System, das wir kennen – so umschreibt es Petra Sammer, Chief Creative Officer bei Ketchum Pleon Germany, in ihrem Buch „Storytelling – Die Zukunft von Marketing und PR“.

Geschichten in der Hirnforschung.

Die Hirnforschung teilt diese Sichtweise. Aus neurologischer Sicht gibt es kaum eine effektivere Vermittlung von Wissen und Werten als durch Geschichten. Keine andere Kommunikationsform dringt so tief ins Bewusstsein vor. Geschichten regen im Gehirn mehr Bereiche an, als es für das reine Verständnis von Wörtern nötig wäre. Hirnforscher haben herausgefunden, dass allein die Beschreibung von Gerüchen oder Schmerzen ausreicht, um die Areale im Gehirn zu aktivieren, die auch tätig werden wenn wir solche Sinneseindrücke real erleben.

Geschichten, so erläutert der Neurobiologe Gerald Hüther, können vom menschlichen Gehirn besonders gut erfasst und verarbeitet werden, weil sie eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten an bereits vorhandene Gedächtnisinhalte enthalten. Darüber hinaus setzt sich in unserer Erinnerung das Erzählte so viel nachhaltiger fest. Was wir in ähnlicher Form schon kennen, können wir nicht nur besser verstehen, sondern auch besser behalten. „Man kann Geschichten viel besser abspeichern und daraus dann die entscheidenden Aussagen ableiten, als das bei der Abspeicherung von Sachinformationen möglich ist“, so Hüther.

Anders als die reine Auflistung von Fakten lösen Geschichten Emotionen aus. Das erleichtert es uns, die damit einhergehenden Inhalte zu internalisieren.

Geschichte = Story = PR?

Menschen zu überzeugen, ist eine Kernaufgabe der Kommunikationsbranche, deswegen weiß sie auch längst um die Vorzüge des Geschichtenerzählens. Storytelling lautet deshalb seit einigen Jahren das Buzzword unter PR-, Marketing- und Kommunikationsprofis. Kein Wunder, erfüllt eine gute Story doch einige der grundlegendsten Anforderungen an ihr Handwerk: Informationen werden nicht nur vereinfacht dargestellt, ansprechend verpackt und unterhaltsam vermittelt, der Rezipient nimmt das Erzählte auch unkomplizierter auf und erinnert sich besser daran.

Dazu kommt: Wer Geschichten erzählt, macht es seinen Zuhörern ein großes Stück einfacher. Wir sind von klein auf an Geschichten gewöhnt. Wir wissen, wie sie funktionieren und wie wir ihnen zuhören müssen. Vor allem aber sind wir damit vertraut, uns von ihnen bewegen zu lassen. Heutzutage, wo nahezu ohne Pause mediale Botschaften auf uns einprasseln und um unsere Aufmerksamkeit buhlen, ist das ein großer Vorteil.

Für professionelle Kommunikatoren sind gute Stories deshalb ein ideales Mittel: Sie können Inhalte mit positiven oder negativen Gefühlen besetzen und mit diesen dann vergleichsweise leicht in unser Bewusstsein vordringen, sie dort verankern und uns so im besten Falle von ihrem Thema überzeugen.

Was macht eine gute Story aus?

Die wesentlichen Zutaten für eine Geschichte sind eine starke Hauptfigur und ein fesselnder Spannungsbogen. Letzterer, so der Narrationsforscher Professor Dr. Michael Müller, kommt vor allem durch Konflikte oder Herausforderungen zustande, die Veränderungen bewirken. „Es muss immer eine Transformation geben“, so der Professor für Medienanalyse und Medienkonzeption und Leiter des Instituts für Angewandte Narrationsforschung (IANA) an der Hochschule der Medien Stuttgart. „Natürlich muss sich mit dieser Transformation eine klare und zentrale Botschaft verknüpfen.“

Damit diese Kernbotschaft ankommt und der gewünschte Effekt für das Unternehmen eintritt braucht es eine gute Geschichte. Bloße Beschreibungen des Produktes und seiner Funktionen reichen dafür nicht aus. Ebenso wenig fällt die Nacherzählung der Unternehmenshistorie in den Bereich Storytelling. Müller zufolge gibt es eine weitere wichtige Voraussetzung: „Am stärksten in der Unternehmenskommunikation sind authentische Geschichten, also solche, die im Unternehmen vorgefunden werden.“ Gute Stories bilden die Wirklichkeit ab – nur so kommen sie an. Erfundenes und Konstruiertes entlarvt der Leser dagegen schnell. In der Folge leidet die Glaubwürdigkeit des Erzählers.

Ein Trend im Storytelling ist daher, nicht die Unternehmen selbst zu Protagonisten ihrer Kampagnen zu machen, sondern deren Mitarbeiter. Die erforderlichen Spannungsbögen ergeben sich beispielsweise aus komplizierten Produktentwicklungen oder schwierigen Markteinführungen. Das Unternehmen spielt zunächst nur eine Nebenrolle, entpuppt sich aber am Ende möglicherweise als entscheidender Faktor bei der Lösungsfindung und steht dadurch umso positiver da. Auch Kunden rücken zunehmend ins Zentrum von Geschichten. Die erzählenden Unternehmen bleiben auch hier zunächst im Hintergrund, spielen dann aber eine tragende Rolle als unterstützender Begleiter, die es dem Kunden ermöglichen, seine Ziele zu verwirklichen oder seine Probleme zu lösen.

Das Buzzword Storytelling ist zurzeit scheinbar allgegenwärtig – trotzdem erfordert nicht jede Situation eine Geschichte. Wer beispielsweise technische Informationen in eine Story verpackt, um sie einem Fachpublikum zu vermitteln, der läuft Gefahr, seine Rezipienten zu langweilen.

Digitales Storytelling

Auch in der vernetzten Gegenwart setzt das Geschichtenerzählen seinen Siegeszug fort. Das vor allem dank der vielen digitalen Möglichkeiten: Jeder, der heute eine Geschichte rezipiert, wird dank „Like“- und „Share“-Buttons gleichzeitig zum potenziellen Weitererzähler.

Weitererzählt und erzählt wird in virtuellen Netzwerken: Wer sich in seiner Online-Community über das Verbreiten guter Geschichten erfolgreich profiliert, der erntet als Belohnung Likes, Shares oder neue Follower. „Status Stories“ nennt Kommunikationsexpertin Petra Sammer deshalb diese ins Virtuelle überführten Geschichten, und erklärt sie zu nichts weniger als zu einer neuen Währung im Netz. Für Kommunikationsprofis heißt das: Wer gute Stories generiert, wird damit quasi zur Zentralbank. Und nicht nur das: In sozialen Netzwerken verfügt eine gute Story über virales Potenzial – ist sie erfolgreich, so verbreitet sie sich rasend schnell und ohne weiteres Zutun des ursprünglichen Erzählers weiter.

Über die klassisch auf einem einzigen Kanal erzählte Geschichte hinaus finden Kommunikatoren online eine Vielzahl neuer Distributionsarten. So lassen sich Geschichten beispielsweise crossmedial über unterschiedliche digitale Kanäle erzählen. Hier können auch professionelle PR-Dienste weiterhelfen. Um die potenzielle Leserschaft zu erweitern, kann es hilfreich sein, ganze Geschichten oder Hinweise auf Stories in Presseportalen zu veröffentlichen. Angebote wie Presseportal.de (http://www.presseportal.de) werden in Google-Ergebnissen weit oben gelistet und gut gefunden. Auch nicht zu vergessen: Journalisten sind oft starke Multiplikatoren für gute Geschichten. Sie verfügen oft über Social-Media-Kanäle mit hoher Reichweite. Für die gezielte Ansprache von Redakteuren und Bloggern gibt es entsprechende Tools wie zum Beispiel die PR-Software zimpel.

Transmedial erzählte Geschichten werden dagegen auf verschiedene Kanäle aufgespalten – der User setzt sie dann über seine Social-Media-Profile wieder zusammen. Auch kollaborative Erzählformen werden immer relevanter. Hierbei werden die Erzähler selbst zum Rezipienten, indem sie den online erzählten Geschichten ihrer Kunden zuhören und diese dann in die eigene Erzählung integrieren.

Es bleibt also festzuhalten: Wie wir uns Geschichten erzählen, ist nach wie vor einem steten Wandel unterworfen. Die digitale Zukunft hält für das Storytelling eine Vielzahl ungeahnter Möglichkeiten bereit. Gleichzeitig vergrößert sich der Fundus, aus dem sich schöpfen lässt, ins Unermessliche – es gibt so viele Geschichten, wie es Menschen gibt, und nie zuvor waren sie so vielen potenziellen Zuhörern zugänglich wie heute. Was dagegen bleibt, sind die Anforderungen an eine gute Story: Wer seine Zuhörer fesseln will, braucht starke Hauptfiguren und spannende Konflikte. Gute Geschichten wachsen nicht auf Bäumen – trotzdem begegnen sie uns überall. Es mag ein wenig Mut erfordern, sie zu erzählen – als Belohnung winkt die Aufmerksamkeit des Publikums. Oder, um es mit Professor Michael Müller zu sagen: Trauen Sie Ihrer Geschichte!

Unser Whitepaper „Storytelling“ können Sie hier http://www.newsaktuell.de/storytelling kostenlos herunterladen.

Dieser Beitrag ist ein Original-Blogpost aus TREIBSTOFF: http://treibstoff.newsaktuell.de/storytelling-warum-menschen-geschichten-lieben/

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