Archiv der Kategorie: Buchtipp

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2020: Börsenverein sucht Kandidat*innen | #Friedenspreis

Bürger*innen können bis 1. März 2020 Vorschläge einreichen / Bekanntgabe der Preisträger*in im Juni 2020 / Preisverleihung am 18. Oktober 2020 in der Frankfurter Paulskirche

Die öffentliche Ausschreibung für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2020 beginnt: Bürger*innen können ab sofort Kandidat*innen für die Auszeichnung vorschlagen. Der Einsendeschluss für die Vorschläge ist der 1. März.

Mit dem mit 25.000 Euro dotierten Preis würdigt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seit 1950 alljährlich das Schaffen einer „Persönlichkeit, die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft oder Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat“. 2019 wurde der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado mit dem Friedenspreis ausgezeichnet. Student*innen des Instituts für Buchwissenschaft der Universität Mainz hatten ihn als Kandidaten vorgeschlagen. 2018 erhielten die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und der Ägyptologe Jan Assmann den Preis, 2017 die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood.

Die Vorschläge mit Angaben zu Leistungen und Veröffentlichungen der Persönlichkeit können online, per E-Mail oder per Post eingereicht werden. Selbstvorschläge sind nicht möglich. Die Empfehlungen nimmt entgegen: Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Geschäftsstelle Friedenspreis, z. Hd. Martin Schult, Schiffbauerdamm 5, 10117 Berlin, E-Mail: m.schult@boev.de.

Im Frühjahr 2020 wählt der Stiftungsrat des Friedenspreises aus den Vorschlägen den oder die diesjährige Preisträger*in. Bekannt gegeben wird die Entscheidung im Juni 2020. Die Preisverleihung findet am 18. Oktober 2020 zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse in der Paulskirche in Frankfurt statt.

Weitere Informationen gibt es unter www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Braubachstraße 16
60311 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 13 06 292
presse@boev.de


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Buchmarkt 2019 mit Umsatzplus: „Relevanz des Buches ungebrochen“ | #buchmarkt2019

2019 ist der Umsatz mit Büchern in den zentralen Vertriebswegen um 1,4 Prozent gestiegen. Auch der Buchhandel vor Ort konnte leicht steigende Umsätze verzeichnen. Das größte Wachstum gab es beim Sachbuch und beim Kinder- und Jugendbuch.

Umsatz mit Büchern in zentralen Vertriebswegen um 1,4 Prozent gestiegen / Leicht steigende Umsätze auch im Buchhandel vor Ort / Größtes Wachstum beim Sachbuch und beim Kinder- und Jugendbuch

Positive Bilanz für das Bücherjahr 2019: Der Umsatz auf dem Buchmarkt stieg im vergangenen Jahr in den zentralen Vertriebswegen (Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inkl. Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhäuser, Elektro- und Drogeriemärkte) um 1,4 Prozent. Auch im Buchhandel vor Ort liefen die Geschäfte besser als in den Vorjahren. Er schloss mit einem leichten Umsatzplus von 0,5 Prozent ab. Das zeigt der Branchen-Monitor BUCH, der heute erscheint.

„2019 war für die Buchbranche ein gutes Jahr. Die positive Umsatzentwicklung zeigt: Die Relevanz des Buches in unserer Gesellschaft ist ungebrochen. In einem angespannten Wettbewerbsumfeld entwickeln Verlage und Buchhandlungen ihr Geschäft weiter. In allen Bereichen der Branche arbeiten wir an neuen Maßnahmen, um das Buch und das Lesen noch intensiver in den Alltag zu bringen. Besonders erfolgreich sind derzeit Sachbücher. Sie bieten Orientierung und verlässliche Informationen, um die gesellschaftlichen Entwicklungen besser verstehen zu können. Wir sind uns unserer wichtigen Rolle im Meinungsbildungsprozess bewusst und gehen mit ungebremster Buchbegeisterung ins neue Jahr“, sagt Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Sachbücher verzeichneten 2019 mit 4,9 Prozent das größte Umsatzplus. Ebenfalls deutlich dazugewonnen haben Kinder- und Jugendbücher (+4,6 Prozent) und Ratgeber (+3,0 Prozent). Die weiterhin bedeutendste Warengruppe, die Belletristik, liegt mit minus 0,8 Prozent leicht unter dem Vorjahresergebnis. Rückläufig waren ebenso die Umsätze mit Reiseliteratur (-1,0 Prozent).

Der meistverkaufte Roman 2019 (Belletristik Hardcover) ist laut Media Control „Das Geschenk“ von Sebastian Fitzek. Auf Rang 2 folgt der Gewinnertitel des Deutschen Buchpreises 2019, „Herkunft“ von Saša Stanišić, den dritten Platz belegt Ferdinand von Schirachs „Kaffee und Zigaretten“. Die Sachbuch-Käufer*innen setzen auf bewährte Titel: Die drei Spitzentitel (Hardcover) von 2018 belegen erneut die Top-3-Plätze, lediglich in anderer Reihenfolge. Bas Kasts „Der Ernährungskompass“ steigt von Rang 3 auf Rang 1, „Kurze Antworten auf große Fragen“ von Stephen Hawking hält den zweiten Platz. Michelle Obamas Autobiografie „Becoming“ belegt Rang 3 (2018: Rang 1).

Die veröffentlichten Daten für die Vertriebswege Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inkl. Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhaus sowie Elektro- und Drogeriemärkte bieten eine erste Tendenzaussage für die Entwicklung des Buchmarkts 2019. Vollständige Buchmarktzahlen, die alle weiteren Vertriebswege (Verlage direkt, Versandbuchhandel, sonstige Verkaufsstellen, Buchgemeinschaften) sowie das Rechnungsgeschäft umfassen, liegen im Juni 2020 vor.

Der Branchen-Monitor BUCH wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels monatlich herausgegeben. Er basiert auf den Daten des Handelspanels von Media Control.

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LARPzeit Nr. 66 – Larp und Geschichte | @Zauberfeder_ #LARP @larpzeit

Am 1. Dezember erscheint die neue LARPzeit #66, das Magazin für Live-Rollenspiel. Dieses Mal widmet sich das Titelthema der Verknüpfung von Larp und Geschichtswissenschaft. Ibrahim Karabed und Andrej Pfeffer-Perkuhn berichten als Wanderer zwischen den Welten, wie sich Wissenschaft, Geschichtsvermittlung, Schauspielerei und Spiel vereinen.

In den weiteren Artikeln geht es um die Verknüpfung von Escape Rooms und Live-Rollenspiel, spannende Konzepte, die im kommenden Jahr umgesetzt werden sollen (Neuland, Zwieland-Saga), und um die Mitte des Jahres gegründete Nimmerland UG, die sich als kommerziell tätige Orga im Larp-Markt etablieren möchte. Zudem werden die Gewinner des diesjährigen FRED vorgestellt – des Larp-Preises, mit dem der Deutsche Liverollenspiel-Verband besonders innovative und schöne Larp-Konzepte auszeichnet.

Über das Magazin
Die LARPzeit – das Live-Rollenspielmagazin bietet seit 2003 umfassende Informationen rund um das Hobby Live-Rollenspiel und ist weltweit das älteste Fachmagazin zum Thema Larp. Zu den ständigen Rubriken gehören Veranstaltungsberichte, Rezensionen und Bastelanleitungen sowie Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene. Das Heft erscheint als Print-Magazin alle drei Monate.

Über den Verlag
Der 2005 gegründete Zauberfeder Verlag bietet gut recherchierte Sachbücher, Artbooks und spannende Literatur in anspruchsvoller Gestaltung aus den Bereichen Fantasy und Mittelalter. Mit seinen ausgefallenen Kochbüchern werden phantastische Welten geschmacklich zum Leben erweckt.

Weiterführende Links
Das Magazin: www.larpzeit.de
Auf Twitter: https://twitter.com/larpzeit

Der Verlag: www.zauberfeder-verlag.de
Der Verlags-Shop: www.zauberfeder-shop.de
Auf Facebook: www.facebook.com/zauberfederverlag
Auf Twitter: https://twitter.com/Zauberfeder_
Zauberwelten-Online: www.zauberwelten-online.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Zauberfeder GmbH · Annette Juretzki · Witzlebenstraße 2 · 38116 Braunschweig
Fax (0531) 208 27 17 · presse(at)zauberfeder.de · www.zauberfeder-verlag.de

Der 2005 gegründete Zauberfeder Verlag bietet gut recherchierte Sachbücher, Artbooks und spannende Literatur in anspruchsvoller Gestaltung aus den Bereichen Fantasy und Mittelalter. Mit seinen ausgefallenen Kochbüchern werden phantastische Welten geschmacklich zum Leben erweckt.

Ergänzend zu den Buchsparten gibt der Verlag das vierteljährlich erscheinende Magazin LARPzeit heraus – eine Fachzeitschrift für das Hobby Live-Rollenspiel – und die halbjährlich erscheinende Zeitschrift Zauberwelten mit dem Schwerpunkt der Phantastik als Hobby.


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Buchblog-Award: Das sind die besten Buchblogs 2019 #bubla19

Vier Buchblogs auf der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet / 652 Blogs nominiert / Erstmals Auszeichnung für den besten Buchhandlungs- und Verlagsblog / Porträts der Ausgezeichneten ab November auf www.boersenblatt.net 

Blogs mit Kreativität und Haltung: NetGalley Deutschland und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels haben auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Buchblog-Award die besten Buchblogs 2019 in vier Kategorien gekürt. Der Buchblog-Award zeichnet den „Besten Buchblog“, den „Besten Newcomer“ und zum ersten Mal den „Besten Buchhandlungsblog“ sowie den „Besten Verlagsblog“ aus. 

Die Gewinner-Blogs in den einzelnen Kategorien sind:

652 Buchblogs und -kanäle waren in den vier Kategorien um den Buchblog-Award 2019 ins Rennen gegangen. Aus einem öffentlichen Online-Voting gingen je zehn Finalisten in den Kategorien „Bester Buchblog“ und „Bester Newcomer“ hervor, aus denen die Jury pro Kategorie einen Gewinner-Blog wählte. Bei den Buchhandlungsblogs und den Verlagsblogs entschied allein die Zahl der Stimmen im Online-Voting.

Die Jury kommentiert ihre Auswahl: „Sowohl die etablierten Blogs als auch die Newcomer überzeugten mit einer ausgesprochen hohen Qualität, alle 20 Blogger*innen haben sehr unterschiedliche Herangehensweisen gewählt und sowohl inhaltlich als auch optisch ganz eigene Wege gefunden. So schwierig das die Entscheidungsfindung der Jury gemacht hat, so sehr spiegelt es doch die Vielfalt und Kreativität der Szene. Dass viele Blogger*innen auch über die Literatur hinaus ihre gesellschaftliche oder politische Haltung auf dem Blog transportieren, hat uns gefreut und beeindruckt.“

Die vollständigen Begründungen der Jury zum „Besten Buchblog“ und zum „Besten Newcomer“ sind auf www.buchblog-award.de/news/bubla19-gewinner abrufbar.

Der Jury des Buchblog-Awards 2019 gehören an: Antonia Baum (freie Autorin, ZEIT), Jo Lendle (Verleger, Carl Hanser Verlag), Tina Lurz (Mitgründerin Agentur ehrlich&anders), Carolin Wolf (Inhaberin Buchhandlung Carolin Wolf) und Torsten Woywod (Online-PR und Social-Media-Manager, DuMont Verlag).

Teilnehmen konnten ausschließlich deutschsprachige Blogs und Social-Media-Kanäle, die sich überwiegend mit Literatur befassen und regelmäßig Beiträge veröffentlichen. Alle Finalisten sind abrufbar unter: www.buchblog-award.de/news/finalisten2019 

Die Gewinner*innen in den Kategorien „Bester Buchblog“ und „Bester Newcomer“ dürfen sich jeweils über zwei Übernachtungen für zwei Personen im Gutshotel Groß Breesen, dem ersten Bücherhotel Deutschlands, freuen. Sie bekommen außerdem einen BücherScheck im Wert von je 100 Euro. Die Teams des besten Verlagsblogs und des besten Buchhandlungsblogs erhalten je einen Präsentkorb für ihre Siegesfeier. Das Börsenblatt veröffentlicht auf www.boersenblatt.net ab November ausführliche Porträts aller Gewinner*innen.

Sponsoren des Buchblog-Awards 2019 sind die Frankfurter Buchmesse und JETZT EIN BUCH!, die Initiative der deutschen Buchbranche.

Die Initiatoren

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die Interessenvertretung der deutschen Buchbranche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Er wurde 1825 gegründet und vertritt rund 4.500 Buchhandlungen, Verlage, Zwischenbuchhändler und andere Medienunternehmen. Er veranstaltet die Frankfurter Buchmesse, vergibt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Deutschen Buchpreis, engagiert sich in der Leseförderung und für die Freiheit des Wortes.

NetGalley ist eine Online-Plattform für digitale Leseexemplare und den Austausch zwischen Buchverlagen und professionelle Leser*innen. Verlage haben die Möglichkeit, neue oder noch unveröffentlichte Titel bekannt zu machen. Rezensent*innen, Blogger*innen, Journalist*innen, Buchhändler*innen, Bibliothekar*innen sowie Lehrende erhalten kostenfreien Zugang zu digitalen Lese- und Rezensionsexemplaren. Die Plattform ist seit März 2016 auf Deutsch verfügbar und wird von knapp 14.500 professionellen Leser*innen sowie zahlreichen großen und kleinen Verlagen genutzt.

Ansprechpartnerin für Fragen zum Wettbewerb: Karina Elm, info@buchblog-award.de, +49 (0) 30 23456 340

Hashtag zum Award: #bubla19
Website: www.buchblog-award.de
Facebook: www.facebook.com/BuchblogAward
Twitter: @BuchblogAward


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Deutscher Buchpreis 2019: Die Preisverleihung live miterleben | #dbp19

Literaturbegeisterte können die Bekanntgabe des Romans des Jahres live verfolgen: Die Verleihung des Deutschen Buchpreises 2019 wird online und im Radio übertragen. Unter www.deutscher-buchpreis.de beginnt am 14. Oktober um 18 Uhr der Videostream aus dem Frankfurter Römer. Gleichzeitig senden Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur die Veranstaltung live über den Sonderkanal „Dokumente und Debatten“ im Digitalradio und als Livestream auf www.deutschlandradio.de/debatten. Darüber hinaus begleitet der Deutsche Buchpreis die Veranstaltung auf Twitter: www.twitter.com/buchpreis,
Hashtag: #dbp19.

Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Förderer der Auszeichnung ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.


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Deutscher Buchpreis 2019: Die sechs Finalisten | #dbp19

Die Jury hat die sechs Romane für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2019 ausgewählt: 

  • Raphaela Edelbauer, Das flüssige Land (Klett-Cotta, August 2019)
  • Miku Sophie Kühmel, Kintsugi (S. Fischer, August 2019)
  • Tonio Schachinger, Nicht wie ihr (Kremayr & Scheriau, August 2019)
  • Norbert Scheuer, Winterbienen (C.H.Beck, Juli 2019)
  • Saša Stanišić, Herkunft (Luchterhand, März 2019)
  • Jackie Thomae, Brüder (Hanser Berlin, August 2019)

Jörg Magenau (freier Literaturkritiker), Sprecher der Jury des Deutschen Buchpreises 2019, zur Auswahl: „Die Shortlist bietet sechs herausragende Fundstücke, sechs Romane, die formal und stilistisch und in ihrer Klangfarbe unterschiedlicher nicht sein könnten, und die doch ein großes Thema eint: In allen geht es um familiäre Zusammenhänge, um den Ort in der globalen Welt, von dem aus das eigene Dasein zu begreifen ist. Dass dabei vor allem die Identität des Mannes problematisch geworden ist, beschreiben sie mal aus weiblicher, mal aus männlicher Perspektive. Vielleicht hat der Generationenwechsel, der sich mit drei Debüts im Finale andeutet, damit zu tun, dass die Jüngeren bei diesen Themen schärfer hinschauen. Die Jury war geeint in Leselust und konstruktivem Streit. Wir hoffen, dass es auch allen anderen Leserinnen und Lesern so gehen wird.“

Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 203 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2018 und dem 17. September 2019 erschienen sind.

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2019 gehören neben Jörg Magenau an: Petra Hartlieb (Hartliebs Bücher, Wien), Hauke Hückstädt (Literaturhaus Frankfurt am Main), Björn Lauer (Hugendubel Frankfurt), Alf Mentzer (Hessischer Rundfunk), Daniela Strigl (Literaturwissenschaftlerin) und Margarete von Schwarzkopf (Autorin und Literaturkritikerin).

Mit dem Deutschen Buchpreis 2019 zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalistinnen und Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Die Preisverleihung findet am 14. Oktober 2019 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland. Interessierte können die Preisverleihung per Livestream unter www.deutscher-buchpreis.de verfolgen.

Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur übertragen die Veranstaltung live über den Sonderkanal „Dokumente und Debatten“ im Digitalradio und als Livestream auf www.deutschlandradio.de/debatten

Ab 1. Oktober 2019 werden Auszüge aus den Shortlist-Titeln in englischer Übersetzung und ein englischsprachiges Dossier zur Shortlist auf dem Internetportal www.new-books-in-german.com präsentiert. 

Unter dem Hashtag #buchpreisbloggen stellen darüber hinaus 20 Literaturbloggerinnen und -blogger die nominierten Titel 2019 vor. Die Rezensionen werden unter www.deutscher-buchpreis-blog.de veröffentlicht und über die Social-Media-Kanäle des Deutschen Buchpreises geteilt.

Der Hashtag zum Deutschen Buchpreis lautet: #dbp19


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Start der Regionalbuchtage 2019: Das ist Deutschlands schönstes Regionalbuch

Auszeichnung für „Kleine Sammlung fränkischer Dörfer“ von Helmut Haberkamm und Annalena Weber / Bundesweite Regionalbuchtage „Heimat erlesen“ vom 15. bis 30. September 2019 / Lesungen, Aktionen und Events mit lokalem Bezug / Erstmals Kooperation mit BMI

Das schönste Regionalbuch Deutschlands ist „Kleine Sammlung fränkischer Dörfer“ von Helmut Haberkamm und Annalena Weber aus dem ars vivendi Verlag. Das hat die Jury des Preises bei ihrer öffentlichen Diskussion vergangenen Freitag in der Frankfurter Buchhandlung Ypsilon bekannt gegeben. In ihrem Buch porträtieren Haberkamm und Weber 20 ausgewählte fränkische Dörfer und erkunden literarisch, welche Geschichten dort warten. Der Preis wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Kooperation mit der Stiftung Buchkunst vergeben.

Auf der Shortlist des Preises standen neben dem Siegertitel außerdem:

  • „Spielplatzguide Berlin“ von Cindy Ruch (Reisedepeschenverlag)
  • „Marmor für alle“ von Jörn Johnsen, Jeanette Kunsmann und Clara Blasius (Mitte Rand Verlag)
  • „Das Schiller-Museum in Weimar“ von Klaus Aschenbach, Jürgen Beyer und Jürgen Seifert (M BOOKS)
  • „Frankfurt für Anfänger“ von Matthias Arning (Edition Frankfurter Ansichten)

Übersicht zur Shortlist
 
Der Jury für „Deutschlands schönstes Regionalbuch“ gehören an: Andreas Eggenwirth (Koch, Slow Food Aktivist in Frankfurt), Helga Heinicke-Krabbe (Buchhändlerin, stellvertretende Sprecherin der IG Regionalia), Dominique Pleimling (Programmleiter, Eichborn Verlag), Daniela Pichotta (Herstellerin, S. Fischer Verlag) und Gabi Schirrmacher (Vorjahressiegerin).

Mit dem Preis „Deutschlands schönstes Regionalbuch“ zeichnen die Interessengruppe (IG) Regionalia im Börsenverein und die Stiftung Buchkunst Bücher aus, die einen regionalen Bezug haben, in Gestaltung und Aufmachung hervorstechen und Verkäuflichkeit im Buchhandel vor Ort versprechen.

Auftakt der Regionalbuchtage

Die Auszeichnung markiert den Beginn der bundesweiten Regionalbuchtage „Heimat erlesen“ vom 15. bis 30. September. Die Regionalbuchtage finden in Kooperation mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) statt. Bundesminister Horst Seehofer hat die Schirmherrschaft der Regionalbuchtage übernommen. Im Rahmen der Regionalbuchtage laden Buchhandlungen und Verlage in ganz Deutschland dazu ein, gemeinsam Heimat neu zu entdecken. Das gesamte Programm und weitere Infos sind zu finden unter: www.regionalbuchtage.de

Unter dem Dach von JETZT EIN BUCH!, der bundesweiten Initiative der deutschen Buchbranche, und in Zusammenarbeit mit dem BMI und den im Börsenverein organisierten Regionalbuch-Verlagen stellen sich Buchhandlungen als Ort der Heimat vor und veranstalten Lesungen, Dinner, Filmabende, Vorträge oder auch Stadtführungen. Damit rücken sie regionale Titel und Autoren und Autorinnen in die öffentliche Aufmerksamkeit.


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Buchblog-Award 2019: Die Finalisten stehen fest | #bubla19 @BuchblogAward

30 Blogs im Finale / Insgesamt 652 Einreichungen / Auszeichnung der Sieger-Blogs am 18. Oktober 2019 auf der Frankfurter Buchmesse

Buchblogs, Videoblogs, Instagram-Accounts und Podcasts – 30 Online-Buchkanäle stehen im Rennen um den Buchblog-Award 2019. Alle Finalisten sind abrufbar unter www.buchblog-award.de/news/finalisten2019. Insgesamt wurden 652 Blogs und Accounts in vier verschiedenen Kategorien von Buchblogfans und Bloggenden nominiert. Zum ersten Mal zeichnet der Buchblog-Award auch Verlagsblogs und Buchhandlungsblogs aus.

Nominierungen waren in den Kategorien „Bester Buchblog“, „Bester Newcomer“ sowie „Bester Verlagsblog“ und „Bester Buchhandlungsblog“ möglich. Bloggerinnen und Leserinnen konnten Instagram-Accounts, Video-Blogs, Podcasts und Facebook-Seiten nominieren. Über die Finalteilnahme entschied die Anzahl der Nominierungen im öffentlichen Online-Voting. In den Kategorien „Bester Buchblog“ und „Bester Newcomer“ ziehen die zehn Blogs mit den meisten Stimmen ins Finale ein. Aus den Finalisten kürt eine Jury die Gewinnerblogs der beiden Kategorien.

Der Jury des Buchblog-Awards 2019 gehören an: Antonia Baum (freie Autorin, ZEIT), Jo Lendle (Verleger, Carl Hanser Verlag), Tina Lurz (Mitründerin, Agentur ehrlich&anders), Carolin Wolf (Inhaberin Buchhandlung Carolin Wolf) und Torsten Woywod (Online-PR und Social-Media-Manager, DuMont Verlag).

Über die besten Verlags- und Buchhandlungsblogs entscheidet allein das abgeschlossene Online-Voting. Welcher Verlags- und welcher Buchhandlungsblog aus dem Kreis der jeweils fünf Finalisten die Nase vorne hat, wird gemeinsam mit den durch die Jury ermittelten Gewinnerblogs auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.

Die Kategorie „Bester Buchblog“ erhielt insgesamt 448 Nominierungen. 161 Blogs wurden in der Kategorie „Bester Newcomer“ nominiert. Über 3.000 Personen stimmten insgesamt über ihre Lieblingsblogs ab.

Der Award

NetGalley Deutschland und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels suchen mit dem Buchblog-Award die besten deutschsprachigen Buchblogs. Die einzige genreübergreifende Auszeichnung für Buchblogs im deutschsprachigen Raum zeichnet Blogs aus, die aktiven Einfluss auf das öffentliche Gespräch über Bücher nehmen und ihre Zielgruppen charakteristisch ansprechen. Der Buchblog-Award wird 2019 zum dritten Mal verliehen.

Die Auszeichnung der besten Buchblogs findet während der Frankfurter Buchmesse am Freitag, 12. Oktober 2018, 12 Uhr, im Frankfurt Pavilion auf der Agora statt.

Sponsoren des Buchblog-Awards 2019 sind JETZT EIN BUCH!, die Initiative der deutschen Buchbranche, und die Frankfurter Buchmesse.

Die Initiatoren

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die Interessenvertretung der deutschen Buchbranche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Er wurde 1825 gegründet und vertritt rund 4.500 Buchhandlungen, Verlage, Zwischenbuchhändler und andere Medienunternehmen. Er veranstaltet die Frankfurter Buchmesse, vergibt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Deutschen Buchpreis, engagiert sich in der Leseförderung und für die Freiheit des Wortes.

NetGalley ist eine Online-Plattform für digitale Leseexemplare und den Austausch zwischen Buchverlagen und professionelle Leserinnen. Verlage haben die Möglichkeit, neue oder noch unveröffentlichte Titel bekannt zu machen. Rezensentinnen, Bloggerinnen, Journalistinnen, Buchhändlerinnen, Bibliothekarinnen sowie Lehrende erhalten kostenfreien Zugang zu digitalen Lese- und Rezensionsexemplaren. Die Plattform ist seit März 2016 auf Deutsch verfügbar und wird von knapp 14.000 professionellen Leser*innen sowie zahlreichen großen und kleinen Verlagen genutzt.

Ansprechpartnerin für Fragen zum Wettbewerb: Karina Elm, info@buchblog-award.de,
+49 (0) 30 23456 340

Hashtag zum Award: #bubla19
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Regierungsentwurf zur Steuerbegünstigung elektronischer Verlagspublikationen läuft weitgehend leer – Innovative Presse- und Buchangebote sowie Bibliotheken bleiben außen vor

Verbändebündnis veröffentlicht Stellungnahme zum Jahressteuergesetz und fordert die Bundesregierung auf, den ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent umfassend auch auf digitale Presse und Bücher sowie Datenbanken anzuwenden. 

Die Organisationen Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, Deutscher Bibliotheksverband, Verband Bildungsmedien und Verband Deutscher Zeitschriftenverleger verfolgen mit Sorge und Unverständnis die derzeit geführte Diskussion zum Entwurf der Bundesregierung zur Einführung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für elektronische Verlagspublikationen vom 31. Juli 2019. Darin heißt es, dass die reduzierte Mehrwertsteuer nicht gelten soll, wenn dieselbe Publikation nicht einzeln, sondern gemeinsam mit weiteren Publikationen in gebündelter Form aus einer Datenbank heraus angeboten wird.

„Wir begrüßen in dem neuen Gesetz grundsätzlich die steuerrechtliche Gleichstellung von elektronischen Publikationen und physischen Verlagsproduktionen. Der explizit benannte Ausschluss gebündelter Angebote digitaler Presse – Zeitschriften, Bücher oder Zeitungen – von der reduzierten Mehrwertsteuer ist jedoch absolut praxisfern und entspricht nicht der EU-Richtlinie“, so das Bündnis. 

Die Verbände fordern den Gesetzgeber daher auf, den Gesetzestext entsprechend der EU-Richtlinie ohne Einschränkungen zu formulieren und den ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent umfassend sowohl auf digitale Presse und Bücher als auch auf Datenbanken zu erstrecken. Gerade im Bereich der Hochschulen, Bibliotheken und der wissenschaftlichen Forschung ist der Umgang mit umfassenden Datenbanken Basis der Recherchetätigkeit und wichtiger Bestandteil für den freien Zugang zu Wissen und Information. Im Zuge der Digitalisierung sollte der Gesetzentwurf diesen Anforderungen Rechnung tragen.

Zum Hintergrund:
Das EU-Mehrwertsteuerrecht (EU-Richtlinie 2018/1713) zielt auf die steuerliche Gleichbehandlung von gedruckten und digitalen Presseprodukten. So erlaubt sie den reduzierten Mehrwertsteuersatz auch für elektronische Dienstleistungen wie Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, die sowohl auf physischen und elektronischen Trägern als auch auf beiden angeboten werden. Darüber hinaus können nach EU-Recht digitale Bücher, Zeitungen und Zeitschriften ausdrücklich auch „Videos und hörbare Musik“ enthalten. Das EU-Recht verlangt demnach keine wesensmäßige Entsprechung mit gedruckten Publikationen.

Der Entwurf der Bundesregierung enthält nun eine Formulierung, die nach Überzeugung der Verbände zu massiver Rechtsunsicherheit und langwierigen Rechtsverfahren führen könnte. Denn darin heißt es: „Die Ermäßigung ist beschränkt auf elektronische Veröffentlichungen, die ihrem Wesen nach und funktional herkömmlichen Erzeugnissen […] entsprechen. Leistungen, die über die bloße Überlassung von elektronischen Veröffentlichungen hinausgehen, sind von der Ermäßigung ausgeschlossen.“

Das Kriterium der Vergleichbarkeit mit „herkömmlichen“ physischen Erzeugnissen ist aus Sicht der Verbände medien- und verbraucherpolitisch rückwärtsgewandt und hätte zur Folge, dass die Ermäßigung nur für den kleinen Bereich der E-Paper-Ausgaben in PDF-Form gilt, wesentliche Teile der digitalen Presse und Bücher aber nicht erfasst werden. Denn digitale Presse und Bücher entsprechen ihrem Wesen nach und funktional zumeist gerade keinen gedruckten Produkten. Sie haben nutzerfreundliche Funktionen, wie etwa einen leichten Zugriff auf die Inhalte, vertiefende, regelmäßig aktualisierte Artikel, Bilder und Grafiken, News- und Liveticker oder barrierefreien Zugang durch Vorlesefunktion. „Sollten daher Teile der digitalen Presse und Bücher von der Ermäßigung nicht erfasst sein, weil sie über die Vermittlung des geistigen Inhaltes hinaus mehr Funktionen als eine gedruckte Variante bieten, liefe das dem gewünschten Ziel, dass professionelle meinungsbildende und bildende Inhalte in der digitalen Welt für die Verbraucher erschwinglich bleiben sollen, entgegen“, so das Verbändebündnis.

Die ausführliche Stellungnahme der Verbände u.a. mit Beispielen, wie bereits andere europäische Länder die EU-Richtlinie umgesetzt haben.

Kontakte:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Prof. Dr. Christian Sprang, Justiziar
Braubachstraße 16
60311 Frankfurt am Main
E: sprang@boev.de

Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. (VDZ)
Prof. Dr. Christoph Fiedler, Geschäftsführer Europa- und Medienpolitik
Haus der Presse
Markgrafenstraße 15
10969 Berlin
E: c.fiedler@vdz.de

Deutscher Bibliotheksverband e.V. (dbv)
Barbara Schleihagen, Bundesgeschäftsführerin
Fritschestraße 27-28
10585 Berlin
E: Schleihagen@bibliotheksverband.de

Verband Bildungsmedien e.V.
Christoph Pienkoß, Geschäftsführer
Kurfürstenstraße 49
60486 Frankfurt am Main
E: pienkoss@bildungsmedien.de

Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (BDZV)
Helmut Verdenhalven, Leiter Medienpolitik
Haus der Presse
Markgrafenstraße 15
10969 Berlin
E: verdenhalven@bdzv.de


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Deutscher Buchpreis 2019: Leseproben zu den Nominierten im Buchhandel | #dbp19

Die Nominierten des Deutschen Buchpreises 2019 stehen fest. Leseproben zu den 20 Romanen der diesjährigen Longlist und Informationen zu den Autorinnen und Autoren bietet das Taschenbuch „Deutscher Buchpreis 2019. Die Nominierten“. Ab kommender Woche sind die Leseproben deutschlandweit in vielen Buchhandlungen kostenlos erhältlich. Das Fachmagazin Börsenblatt des Technologie- und Informationsanbieters MVB gibt das Leseproben-Buch heraus.

Welche Buchhandlungen das Buch ausgeben, zeigt eine interaktive Karte unter www.deutscher-buchpreis.de/leseproben – ein Angebot von JETZT EIN BUCH!, der Initiative der deutschen Buchbranche. Informationen zu den 20 nominierten Titeln sowie zur Auszeichnung sind unter www.deutscher-buchpreis.de abrufbar.

Cover des Lesebuchs „Deutscher Buchpreis 2019. Die Nominierten“

Der Deutsche Buchpreis wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.


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